Aktuelles


Beziehungskompetenz ist notwendig in der Kommunikation.
Insbesondere zwischen Erwachsenen und Kindern.

„Partizipation ist eine Form der Beziehungsgestaltung zwischen Erwachsenen und Kindern. Was können Kinder lernen, wenn sie mitgestalten dürfen?“

Das ist die zentrale Überschrift eines Projektes der Robert-Bosch-Stiftung:

Partizipationswerkstatt Kita. Auf dem Weg zu mehr Mitbestimmung: Fortbildung für pädagogische Fachkräfte und Prozessbegleitung für Kita-Teams ...

Mehr dazu: www.bosch-stiftung.de/de/projekt/mitgemacht-partizipationswerkstatt-kita



Mitgefühl

WIR statt Gier

Wer einen anderen Kapitalismus will, muss das Mitgefühl fördern. Forscher und Praktiker lernen gerade, wie das geht. Steht uns eine soziale Revolution bevor?
Von Uwe Jean Heuser
in der Zeit vom 25. Oktober 2017

Das könnte der Stoff sein, aus dem Revolutionen gemacht werden. Tania Singer, 47, Deutschlands führende Hirnforscherin, hat die Ergebnisse ihrer Forschungsreise ins "soziale Gehirn" des Menschen veröffentlicht.
Die Direktorin für Soziale Neurowissenschaft am Max- Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften wollte wissen: Können wir durch mentales Training gesünder werden und mehr Empathie schöpfen?

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Coliving – Zusammen arbeiten und leben: Alles unter einem Dach

Autor: Manuel Heckel 21.06.2017

Bei dem Konzept Coliving werden die heimischen vier Wände zum Arbeitsplatz und die Mitbewohner zu Kollegen. Langsam tasten sich die Arbeits-WG-Pioniere auch in Deutschland vor– und müssen dabei zwischen Idealismus und Finanzierbarkeit abwägen.

Zweieinhalb Jahre lang war Leon Hoffmann auf Weltreise – die Arbeit immer im Gepäck. Das Büro des Digitalarbeiters bestand aus seinem Laptop. Der wurde überall aufgeklappt, wo es sich ergab.


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Inklusion – oder : Sind wir eigentlich alle behindert ?

(von Maike Plath)
Auf jedem Elternabend kann man derzeit bundesweit dasselbe erleben: Es wird darüber gestritten, ob Unterricht noch anspruchsvoll sein kann, wenn jedes „behinderte“ oder „geflüchtete“ oder „störende“ Kind mitgenommen werden soll. Wird mein eigenes Kind dann ausreichend gefordert? Auf die Zukunft vorbereitet? Oder ist diese ganze Inklusions-Sache nur ein Riesen- Beschiss, um Geld einzusparen, und mein eigenes Kind bleibt dabei auf der Strecke?

Dieses Gefühl ist absolut berechtigt. Nur: Ausgelöst wird diese berechtigte Sorge gar nicht durch Inklusion – sondern dadurch, dass Inklusion an den Schulen eben NICHT stattfindet! Wenn Inklusion stattfinden WÜRDE, wäre niemand mehr besorgt. Denn: Inklusion bedeutet NICHT, dass der Anspruch so lange runter geschraubt wird, bis alle mitmachen können.
Inklusion bedeutet NICHT, dass alle gleich gemacht werden sollen. Inklusion bedeutet ziemlich genau das Gegenteil.

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Zuhause für die Seele

Der Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther, 66, erklärt, wie die Schwangerschaft die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit prägt.


Ein Spiegel Interview aus dem Spiegel 44/2017, von Julia Koch


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Mathieu Ricard

" Man muss nicht leiden, um altruistisch zu sein"

Der französische Buddhist Ma!hieu Ricard verteidigt seine These, dass mehr Altruismus die Welt retten kann.

Interview: Uwe Jean Heuser
25. Oktober 2017

DIE ZEIT: Herr Ricard, Sie haben ein monumentales Buch namens Allumfassende Nächstenliebe geschrieben. Viele Seiten verwenden Sie darauf, zu belegen, dass selbstloser Altruismus existiert. Warum diese Mühe?

Matthieu Ricard: Man könnte Altruismus nicht kultivieren, wenn alles Handeln nur zweckgerichtet wäre. Doch genau diese Kultivierung braucht die Menschheit. Sie muss weitsichtiger werden. Es bedarf der Weitsicht und des Mitgefühls, um nicht den unmittelbar verlockenden und harten Profit zu wählen. Wenn wir uns nicht nur aufs nächste Jahr fixieren, sondern die Entwicklung der Menschheit seit zwei Jahrhunderten anschauen, müssen eigentlich alle sagen: Mehr Hilfsbereitschaft und Kooperation wären von immensem Nutzen.
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Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen

Gute pädagogische Beziehungen bilden ein Fundament dafür, dass Leben, Lernen und demokratische Sozialisation gelingen.
Darum soll mit den hier vorliegenden ethischen Leitlinien die wechselseitige Achtung der Würde aller Mitglieder von Schulen und Einrichtungen gestärkt werden.
Die Leitlinien sollen Reflexion anregen und als Orientierung für dauerhafte professionelle Entwicklungen auf der Beziehungs ebene dienen.
Sie wenden sich an Lehrpersonen und pädagogische Fachkräfte sowie an verantwortliche Erwachsene in allen Bereichen des Bildungswesens.

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